Im Jahre 1928 kam es zur Gründung des Schützenvereins Evern e.V., dessen Vorstand waren die Herren Friedrich Deike, Ludwig Hoyer, Heinrich Wilke, Wilhelm Rampenthal, sen. und August Heimberg. Das Protokoll vom 16.5.1928 wurde beim Amtsgericht Burgdorf im Vereinsregister unter der Nr. VR 68/1 registriert. Der Schützenverein Evern war somit ins Leben gerufen und hat bis zum heutigen Tage Bestand.

In der Zeit des 2. Weltkrieges fanden keine Schützenfeste statt. Nach dem Krieg fanden sich wiederum Bürger aus Evern bereit, die alte Tradition aufle­ben zulassen und wieder Schützenfeste zu feiern.
Am 22.6.1954 berief der letzte amtierende Vorsitzende des Vereins, Heinrich Meyer, alle an einer Neugründung interessierten Bürger Evern‘s
zu einer Versammlung in das Gasthaus Wilhelm Deike ein. 56 Bürger Evern‘s waren bereit, dem Verein beizutreten und wählten den Vorstand, der sich aus dem Vorsitzenden Wilhelm Haepke, seinem Stellvertreter Heinrich Meyer, dem Schriftführer Willi Brehmer, dessen Stellvertreter Otto Haarstrich, dem Kassierer Heinrich Mollenhauer und dessen Stellvertreter Gustav Bartels, sen. zusammensetzte. Am 8. und 9. August 1954 wurde dann wieder unter der Regie des wiedergegründeten Schützenvereins das Fest gefeiert.

Anfänge des Schützenwesens

Die Anfänge des Schützenwesens sind nicht nur in unserer Region durch das „Große Freie“ gegeben, sondern auch bereits vor der Zeit der Freien Kompanien gab es in anderen deutschen Regionen ein Schützenwesen. Besonders in großen Städten wurde viel Wert auf ein intaktes, geübtes Schützenwesen gelegt. Der nachfolgende aus der Historie überlieferte „Lad­brief“ erteilt Zeugnis hierüber.

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